
Psychomotorik
Die Psychomotorik geht von der Einheit seelischer und körperlicher Vorgänge in der Bewegung aus.
Prof. Dr. E. J. Kiphard, der die deutsche Psychomotorik wesentlich geprägt hat, bezeichnet die Psychomotorik als “eine ganzheitlich-humanistische, entwicklungs- und kindgemäße Art der Bewegungserziehung.”
Gesichtspunkte für eine psychomotorische Herangehensweise sind:
- pädagogische Grundeinstellung
- Sachorientierung
- kreativer Materialumgang
- Prinzip der Selbstbestimmung
Die Psychomotorik hat das Ziel, folgenden Entwicklungen entgegen zu treten (nach K. Prenner 89):
- konsumierendes Verhalten
- mangelnder Möglichkeit zur Verarbeitung überstarker sensorischer und affektiver Eindrücke
- Vermeidung von jeglicher Anstrengung
- erhöhte Ansprüchigkeit und Bedürfnisbefriedigung
- Geringe Frustrationstoleranz, schnelles Enttäuschtsein
- Vergleichsweise geringeres Gemütsleben und Sozialempfinden
- oberflächliche Kontakte
- Unfähigkeit zu dauerhaften Beziehungen
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Zu den Behandlungsschwerpunkten:
Pädiatrie | Neurologie | Psychiatrie | Orthopädie